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Ab 1. April 2026

Was sich beim Kauf von E-Liquids ändert
17. März 2026 durch
LDL, Patrick


Ab 1. April 2026 ändern sich in Österreich wichtige Rahmenbedingungen für den Verkauf von E-Liquids. Für Kundinnen und Kunden bedeutet das vor allem: E-Liquids bleiben erhältlich, aber der Verkauf wird stärker geregelt.

Wer regelmäßig Liquids kauft, sollte daher wissen, worauf es künftig ankommt und warum Fachhandel, Beratung und zulässige Verkaufsstellen wichtiger werden.


Wo kann man E-Liquids künftig kaufen?

E-Liquids sollen künftig nicht mehr über beliebige Verkaufswege erhältlich sein. Der Verkauf wird stärker auf Trafiken und lizenzierte E-Liquid-Fachgeschäfte ausgerichtet.

Für Kundinnen und Kunden ist das grundsätzlich eine gute Orientierung: Wer seine Liquids in einem seriösen Fachgeschäft kauft, hat einen Ansprechpartner, bekommt Beratung und kann besser nachvollziehen, woher die Produkte stammen.

Wichtig ist dabei: Ein Dampfershop ist künftig nicht einfach irgendein Geschäft mit Liquids im Regal. Fachgeschäfte müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllen und benötigen eine entsprechende Lizenz.


Was bedeutet das für bestehende Dampferläden?

Bestehende Dampferläden werden weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Gerade spezialisierte Fachgeschäfte, die sich seit Jahren mit E-Zigaretten, Liquids, Geräten und Zubehör beschäftigen, bleiben für viele Kundinnen und Kunden die erste Anlaufstelle.

Der Unterschied ist: Der Verkauf wird klarer geregelt. Dadurch soll besser nachvollziehbar sein, welche Verkaufsstellen E-Liquids anbieten dürfen und über welche Wege die Produkte in den Handel gelangen.

Für Kundinnen und Kunden heißt das: Fachhandel wird nicht unwichtiger, sondern wichtiger.


Online informieren ist okay - 
Versandhandel (immer noch) nicht

Viele informieren sich online über Geschmacksrichtungen, Geräte oder neue Produkte. Das ist völlig normal und sinnvoll.

Wichtig bleibt aber: In Österreich ist der Versandhandel an Endverbraucher mit E-Zigaretten, Liquids und entsprechendem Zubehör nicht erlaubt. Eine Website kann informieren, Produkte erklären oder Orientierung geben. Der eigentliche Kauf sollte über zulässige Verkaufsstellen erfolgen.

Auch Empfängerinnen und Empfänger können Probleme bekommen, wenn sie Produkte bestellen oder entgegennehmen, die nicht zulässig versendet werden dürfen. Online bestellen ist daher nicht automatisch risikofrei, nur weil ein Anbieter im Ausland sitzt.


Warum Beratung jetzt noch wichtiger wird

Beim Liquidkauf geht es nicht nur um Geschmack. Auch Nikotinstärke, Mischverhältnis, Gerät, Coil, Leistung und Zugverhalten spielen eine Rolle. Dazu kommen Fragen zur Kennzeichnung, Herkunft und richtigen Verwendung.
Gerade wenn sich gesetzliche Rahmenbedingungen ändern, ist gute Beratung besonders wertvoll. Ein Fachgeschäft kann erklären, welche Produkte passen, worauf man achten sollte und welche Bezugswege seriös sind.

Ab 1. April 2026 wird der Kauf von E-Liquids in Österreich stärker geregelt. Für Kundinnen und Kunden bedeutet das nicht, dass E-Liquids verschwinden. Es bedeutet aber, dass legale Verkaufsstellen, Fachhandel und nachvollziehbare Bezugsquellen wichtiger werden.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte seine Liquids über seriöse Fachgeschäfte kaufen und sich bei Fragen beraten lassen.






Bildnachweis Titelbild: KI-generierte symbolische Illustration – keine Originalaufnahme